Strukturverbesserungen in der Rantzau 2020 bis 2021

Die 2017 bis 2019 Maßnahmen unterbrochenen Maßnahmen zur naturnäheren Gestaltung der Rantzau gehen 2020 mit den Bauabschnitten 11 und 12 weiter.

2020 und 2021 soll die Rantzau im Abschnitt nördlich der Bundesstraße 206 bis zum Schlotfelder Graben durch naturnahe Einbauten in ihrer Struktur ausgewertet werden.

Bis auf die Reste der ehemaligen Böschungsfußsicherung und zwei Stellen mit natürlichem Totholz ist die Rantzau hier strukturarm, geradlinig und gehölzfrei. Sie fließt träge und hat wenig Dynamik. Bei starken Niederschlägen tritt die Rantzau in diesem Abschnitt über ihre Ufer.

Geplant ist der Einbau von Totholz (Rauhbäume und Wurzelteller). Eine Erhöhung des Wasserstandes ist zum Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen vor noch stärkerer Vernässung nicht vorgesehen.

Strukturarmer Abschnitt der Rantzau vor Beginn der Arbeiten
Strukturarmer Abschnitt der Rantzau vor Beginn der Arbeiten
(links: Projektflächen von Vera e.V., rechts: Dauergrünland in privatem Eigentum)

Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit Wasserbau-Auszubildenden der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, dem Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz S-H und weiteren Behörden.