Strukturverbesserungen in der Rantzau 2021 bis 2022

2021 und 2022 wird die Rantzau im Abschnitt nördlich der Bundesstraße 206 bis zum Schlotfelder Graben durch naturnahe Einbauten in ihrer Struktur aufgewertet.

Die Arbeiten des 1. Bauabschnittes wurden vor Ostern 2021 abgeschlossen.

Zunächst wurden die Baumaterialien durch den Betriebshof des DHSV Südwestholstein aufgeladen, an die Rantzau gefahren und dort verteilt.

Hier ein Einblick in die Arbeiten (bitte sehen Sie von Besuchen der Örtlichkeit ab, da auf den angrenzenden Flächen Rinder weiden):

Bis auf die Reste der ehemaligen Böschungsfußsicherung und zwei Stellen mit natürlichem Totholz ist die Rantzau hier strukturarm, geradlinig und gehölzfrei. Sie fließt träge und hat wenig Dynamik. Bei starken Niederschlägen tritt die Rantzau in diesem Abschnitt über ihre Ufer.

Geplant ist der Einbau von Totholz (Rauhbäume und Wurzelteller). Eine Erhöhung des Wasserstandes ist zum Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen vor noch stärkerer Vernässung nicht vorgesehen.

Strukturarmer Abschnitt der Rantzau vor Beginn der Arbeiten
Strukturarmer Abschnitt der Rantzau vor Beginn der Arbeiten
(links: Projektflächen, Pachtland von Vera e.V., rechts: Dauergrünland in privatem Eigentum)

Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit Wasserbau-Auszubildenden der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, dem Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz S-H und weiteren Behörden.