Strukturverbesserungen in der Rantzau 2021 bis 2022

Die Rantzau wird im rund einen Kilometer langen Abschnitt nördlich der Bundesstraße 206 bis nördlich des Schlotfelder Grabens durch naturnahe Einbauten in ihrer Struktur aufgewertet.

Die Vorbereitungen für den 2. Bauabschnitt laufen derzeit. Die Ausführung soll voraussichtlich vom 17. bis 21. Oktober 2022 stattfinden.

Die Arbeiten des 1. Bauabschnittes wurden vor Ostern 2021 abgeschlossen.

Zunächst wurden die Baumaterialien durch den Betriebshof des DHSV Südwestholstein aufgeladen, an die Rantzau gefahren und dort verteilt.

Hier ein Einblick in die Arbeiten (bitte sehen Sie von Besuchen der Örtlichkeit ab, da auf den angrenzenden Flächen Rinder weiden):

Vor den Einbauten war die Rantzau bis auf die Reste der ehemaligen Böschungsfußsicherung und zwei Stellen mit natürlichem Totholz strukturarm, geradlinig und gehölzfrei. Sie fließt träge und hat wenig Dynamik. Bei starken Niederschlägen tritt die Rantzau in diesem Abschnitt über ihre Ufer.

Der Einbau von Totholz (Rauhbäume und Wurzelteller) soll zu keiner Erhöhung des Wasserstandes führen, damit die angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen nicht noch stärker vernässen. Um dies zu dokumentieren, haben wir einen Behelfspegel gesetzt.

Strukturarmer Abschnitt der Rantzau vor Beginn der Arbeiten
Strukturarmer Abschnitt der Rantzau vor Beginn der Arbeiten
(links: Projektflächen, Pachtland von Vera e.V., rechts: Dauergrünland in privatem Eigentum)

Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit Wasserbau-Auszubildenden der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, dem Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz S-H und weiteren Behörden.