Öffnung des Ihlbek

Auf Initiative des Heimatverbandes für den Kreis Steinburg e.V. und der Gemeinde Mühlenbarbek wurde die Idee entwickelt, den rund 200 m langen verrohrten Abschnitt des Ihlbek südlich des Barbeker Weges (Kreisstraße 45) wieder als offenes Gewässer in der Landschaft erlebbar werden zu lassen. Damit soll auch dem in Mühlenbarbek geborenen Lyriker Johann-Hinrich Fehrs (1838-1916) gedacht werden, der den Ihlbek in einem seiner Werke erwähnt.

Der Ihlbek verläuft entlang der Grenze zwischen den Gemeinden Lohbarbek und Mühlenbarbek in einer Ökokontofläche, die der Stiftung Naturschutz gehört. Die Fläche wird extensiv mit Gallowayrindern beweidet.

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Der verrohrte Ihlbek ist im Gelände nicht erkennbar (Sommer 2017) – Blick von der Straße Richtung Störniederung.

Am 19. April 2021 haben die Bauarbeiten durch die Peters & Söhne GmbH aus Nordermeldorf begonnen. Die Bauleitung hat die Dipl.-Ingenieurin Ria Fassbinder aus Hamburg. Die Finanzierung erfolgt aus Ersatzgeldern des Kreises Steinburg. Die Federführung für das Projekt hat der Deich- und Sielverband Mühlenbarbek. Grundeigentümer sind die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein sowie die Gemeinden Mühlenbarbek und Lohbarbek.

Die Böschungen und weitere beanspruchte Flächen wurden mit einer standortgerechten Regio-Saatgutmischung angesäht.

Wir werden die Entwicklung beobachten und mit weiteren Bildern dokumentieren.