Dienstag, Februar 27, 2024

DSV Rantzau – Gewässerregeneration Bauabschnitte 9 bis 10

Im 9. Bauabschnitt wurden Initialmaßnahmen in die Rantzau nördlich des ehemaligen Bahndamms zwischen Schlotfeld / Hohenlockstedt auf 450 Metern Länge bis zur Pionierbrücke eingebaut.

Bislang ist die Rantzau in diesem Abschnitt geradlinig und strukturarm. Lediglich 2009 und 2011 gepflanzte Erlengruppen bieten etwas Abwechslung.

Rantzau zwischen dem ehemaligen Bahndamm und der Pionierbrücke vor Beginn der Arbeiten
Rantzau zwischen dem ehemaligen Bahndamm und der Pionierbrücke vor Beginn der Arbeiten

Wie in den vergangenen Jahren setzten wir unsere bewährte Zusammenarbeit fort: Mit Hilfe von Wasserbau-Auszubildenden aus verschiedenen Behörden* (siehe unten) und deren Betreuern wurden im Mai 2015 punktuelle Einbauten vorgenommen, um die Rantzau wieder stärker zur eigendynamischen Entwicklung anzuregen und ihre Struktur zu verbessern.

Dreiecksbuhnen
Dreiecksbuhnen

Wie in den vorherigen Projekten haben die Auszubildenden einige Einbautypen selbst entwickelt.

Das Projekt war auf 2 Jahre ausgelegt. Im Mai 2015 wurde schwerpunktmäßig im Abschnitt nördlich des ehemaligen Bahndamms gearbeitet.

Im Mai 2016 erfolgte die Erschließung der Baustelle über die Pionierbrücke.

Bauabnahme
Bauabnahme

Bei der Bauabnahme Ende Mai präsentierten die Azubis die Einbauten, zum Beispiel eine normale Dreiecksbuhne (siehe oben) oder eine angeschrägte Dreiecksbuhne (siehe unten).
Die Buhnen sind zwischenzeitlich mit Boden verfüllt worden.

Angeschrägte Dreiecksbuhne
Angeschrägte Dreiecksbuhne

* beteiligte Behöden sind:
die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung,
die Lübeck Port Authority und
der Landesbetrieb für Küstenschutz und Nationalparke

Zu den bisherigen Bauabschnitten 1 bis 8 und zu den aktuellen Projekten.